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Der erste Mückenstich hat gesessen

Erfolgreicher Einstand für „Mücke“

© Dietmar Albrecht/Marko Curcic steuerte sechs Treffer zum Stiere-Erfolg bei. 

Neu-Stiere-Coach „Mücke“ hat geliefert. Zufrieden war er nicht durchgehend. Aber er steht ja auch erst am Anfang. Die Dynamik in der Partie der Mecklenburger Stiere gegen den VfL Fredenbeck ließ auf sich warten. Fast 20 Minuten dauerte das Abtasten, teilweise nervös, mit vielen Fehlern auf beiden Seiten und stiere-seitig mit zu vielen überhasteten Aktionen. Den Spielverlauf brachte das nicht voran: Über die Stationen 3:2 (5.), 8:8 (18.), und 11:10 (22.) gelang es den Gastgebern zu diesem Zeitpunkt nicht, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Dann kamen die Stiere in Fahrt, zogen das Tempo an und setzten sich ab. Maßgeblich über Marko Curcic und Mathias Mark Pedersen lief das zunehmend sehenswerte Spiel zunächst. Auch Robert Heinemann im Tor zeigte einige starke Paraden, insgesamt 17 an der Zahl. Bis zum Pausenpfiff legten die Gastgeber auf vier Tore vor (18:14).

© Dietmar Albrecht/Mannhard „Mücke“ Bech holt mit seiner Mannschaft die ersten Punkte

In Halbzeit zwei kam dann der breite Kader der Stiere deutlicher zum Tragen. 1548 begeisterte Zuschauer erfreuten sich an harter, aber fairer Abwehrarbeit der Stiere, die beweglich und flexibel den Angriffserfolg der Niedersachsen zusehends vereitelten. Die wiederum packten in ihrer Defensive fest an, viel zu oft zu fest: Insgesamt 14 Siebenmeter gaben die Unparteiischen Maik Bolus und Sven Foitzik (Lübeck), davon allein zehn zugunsten der Gastgeber. Mark Mathias Pedersen verwandelte sieben davon, bevor Bevan Calvert und Kay-Peter Larisch jeweils vom Strafpunkt trafen. Mit weniger Fehlern, einem besseren Niveau und durch ein im weiteren Verlauf besseres Zusammenspiel erkämpften sich die Stiere einen verdienten Erfolg, der mit 33:27 am Ende der schnellen Partie an der Anzeigetafel stand. Luft nach oben bleibt.

© Dietmar Albrecht/

Insgesamt bereiteten die Handballstiere ihrem neuen Coach mit einer soliden Mannschaftsleistung einen positiv stimmenden Einstand. So darf es gerne weiter gehen. Bereits am kommenden Sonntag ist wieder Handballzeit im Wohnzimmer der Stiere: Um 16 Uhr wird das nächste Heimspiel angepfiffen. Zu Gast ist dann die Reserve der SG Flensburg/Handewitt. Barbara Arndt

Kominek, Heinemann – Curcic 6, Pedersen 11/7, Grämke, Prothmann, Larisch 2/1, Marangko, Evangelidis 3, Zufelde 1, Aust 1, Passias, Calvert 6/1, Pärt 3

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