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FSV-Frauen scheitern im Viertelfinale des Landespokals

Wie in der Vorwoche im Verbandsligapunktspiel ging es gegen den favorisierten 1. FC Neubrandenburg 04. Dem FSV fehlte neben der sonstigen Abwehrchefin J. Vetter auch Torhüterin K. Käcker. Für letztere rückte wieder N. Prigge aus dem B-Mädchenteam nach, die dieses Jahr schon einige Einsätze bei den Frauen bekam.

Mit der gleichen Spieltaktik wie in der letzten Woche wollte der FSV das Spiel gestalten, sicher von hinten und das Spiel mit Diagonalpässen schnell öffnen. Diesmal fehlte aber leider die Sicherheit im Spiel und die Aktionen blieben über die gesamte Spieldauer sehr nervös. Bereits in der 3. Minute kam Neubrandenburg zum ersten Abschluss. Immer wieder hatte der Gegner zu viel Platz und konnte sich mit einfachen Doppelpässen durchspielen. In der 14. Minute fiel dann das erste Gegentor. Nach dem Tor passiert erst einmal auf beiden Seiten nichts Konstruktives. In der 26. Minute kam Neubrandenburg über außen durch und passte schön in den Schweriner Strafraum. Der Schuss ging von 13 Metern jedoch über das Tor. Danach begann die stärkste Phase des FSV in Halbzeit eins. L. Eisenhardt öffnet in der 28. min. diagonal das Spiel. Auf der rechten Seite, kann J. Trautmann allein auf das gegnerische Tor zulaufen, schließt jedoch überhastet ab. In der nächsten Minute spielt J. Trautmann im Strafraum eine Verteidigerin aus, die Torhüterin kann den Schuss jedoch zur Ecke klären. In der 30. Minute kann A. Preidel einen schlecht gespielten Pass der Neubrandenburger Abwehr abfangen. Sie vergibt jedoch aus zentraler Position aus 25 Meter. Drei gute Chancen zum Ausgleich zu kommen waren damit vertan. In der 38./39. Minute dann der Doppelschlag der Neubrandenburgerinnen. Zweimal wurde der Ball vom FSV fast unbedrängt zum Gegner gespielt, der diese Gelegenheiten ausnutzte und mit zwei platzierten Schüssen auf 3:0 erhöhte.

Das Gefühl, das Spiel drehen zu können, war immer noch da. Die Fehlerquote war an diesem Tag aber einfach zu hoch. In der 51. Minute fiel nach schönem Solo das vierte Gegentor. Danach folgte ein ziemlich offenes Hin und Her. Chancen ergaben sich auf beiden Seiten. Der FSV hatte dabei die klar besseren Chancen, traf aber an diesem Tag einfach Nichts. So fällt der Sieg für Neubrandenburg zu hoch aus. Aber wer keine Tore schießt, kann nicht gewinnen.

Trainer Benjamin Lau glaubt aber nach wie vor an das Potential in der jungen Schweriner Truppe: „Ruhig weiter arbeiten, die Mädchen entwickeln, die Kompaktheit und Cleverness in Zweikämpfen steigern und den Spaß am Fussball erhalten“, soweit der Plan für die Rückrunde.

Text:UE

FSV mit: Prigge, David, Müller, Bongartz, Gollan, Preidel, Kurow, Sponholz, Eisenhardt, Trautmann, Keding, Syring (60.), Panzacchi (65.)

FSV02 Schwerin C-Juniorinnen stehen im Halbfinale des AOK-Landespokals M-V

Mit einem zu keiner Zeit gefährdeten Sieg gegen den Greifswalder FC zogen die C-Juniorinnen des FSV 02 Schwerin ins Halbfinale des AOK-Landespokals M-V ein.

Der C-Pokal wird auf Halbfeld ausgetragen. Schon nach neun Minuten gingen die Schwerinerinnen mit 1:0 in Führung. Nachdem es in Minute 14 und 19 zwei weitere Male im gegnerischen Tor einschlug, war der FSV 02 schnell auf der Siegerstraße. Kurz vor der Halbzeitpause konnten die Hausherrinnen auf 1:3 verkürzen und belohnten sich für ihre in der ersten Halbzeit starke kämpferische Leistung. Nach der Pause erhöhte Schwerin dann aber schnell auf 1:5. Damit war der Widerstand der Greifswalder Mädchen endgültig gebrochen und die FSV-Mädchen erhöhten bis zum Schlusspfiff kontinuierlich auf 1:12. Bei noch mehr Konzentration beim Abschluss hätte der Sieg weitaus höher ausfallen können. Alles in allem war es ein gelungener Auftritt des FSV. Besonders positiv zu erwähnen ist, dass durch schönes Passspiel viele Chancen kreiert wurden. Jetzt heißt es abwarten, wen das Los im Halbfinale bereithält. Mögliche Gegner werden erst an den folgenden Wochenenden ermittelt.

FSV02 Schwerin spielte mit: Denise Münchow, Ann-Kathrin Stein, Milena Koslowski ( 2 Tore ), Severine Rütze, Elena Bach ( 3 ), Karoline Meyer, Charlotte Kröger ( 1 ), Amalia Reich ( 2 ), Romy Wunrau ( 3 ), Wiebke Ollhoff ( 1 ) und Neele Dahl

Text:jko

 

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