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Junges Trio führt die Handballstiere an

© Barbara Arndt/Das Kapitänstrio der Mecklenburger Stiere: Mathias Mark Pedersen, Lutz Weßeling und Jan Grolla (v. li.)

In die neue Spielzeit der 3. Liga Nord sind die Mecklenburger Stiere mit einer Premiere gestartet: Erstmals übernehmen gleich drei aktive Spieler besondere Verantwortung im Team. Lutz Weßeling (25), Mathias Mark Pedersen (21) und Jan Grolla (20) wurden als Kapitäns-Trio gewählt. Mit klassischer Zettelwahl bestimmten die besten Handballer Mecklenburg-Vorpommerns ihren Kapitän und seine beiden Stellvertreter. „Das kam schon überraschend für mich. Die Wahl zum Kapitän bedeutet für mich einen enormen Vertrauensvorschuss“, so Neuzugang Lutz Weßeling. „Ich sehe darin gleichermaßen eine Aufgabe als auch eine Herausforderung. Als Spieler im mittleren Alter habe ich natürlich einiges an Erfahrung, die ich gern an Jüngere weitergeben möchte. Die Zusammensetzung der Mannschaft, zu der auch gestandene und sehr erfahrene Spieler gehören, bietet eine gute Basis für ein vertrauensvolles und kameradschaftliches Miteinander“, so Kapitän Weßeling.

Auch Mathias Mark Pedersen freut sich über das Vertrauen seiner Mitspieler. Seit zwei Jahren stellt er in Schwerin unter Beweis, dass er sich als Aktiver und als Mannschaftsführer weiterentwickelt. „Mich reizt die Verantwortung, um die Mannschaft weiter voranzubringen. Das werde ich auch weiterhin tun.“ Die Ansage seines Bruders Morten, der seit Saisonbeginn ebenfalls bei den Stieren spielt, ihm den Erfolg als bester Torschütze streitig zu machen, sieht „Matze“ gelassen. „Das wird er nicht schaffen“, sagt er lachend. Die enge familiäre Bindung sei das eine. „Aber auf dem Feld spielt das keine Rolle. Jeder ist für die Mannschaft wichtig und tritt für den Erfolg des Teams an.“

Überraschend kam die Wahl zum 2. Stellvertreter des Stiere-Kapitäns für Jan Grolla. „Ich war lange Zeit verletzt und konnte der Mannschaft nicht so, wie ich es gern getan hätte, zur Seite stehen. Umso mehr freue ich mich über das Vertrauen der Spielerkollegen. Es zeigt mir, dass auf mich gesetzt wird – das ist eine unglaubliche Motivation, eine positive Kraft. Ich schätze die Offenheit und werde meinen Teil bei der Entscheidung wichtiger Dinge zugunsten der Mannschaft einbringen. Als Kapitänstrio können wir uns gezielt austauschen und aus verschiedenen Ansätzen das Beste herausholen – so, wie es in der ganzen Mannschaft praktiziert wird.“ (ba)
Quelle: http://www.mecklenburger-stiere.de

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