Startseite / Handball / Mecklenburger Stiere ab sofort mit neuen Cheftrainer

Mecklenburger Stiere ab sofort mit neuen Cheftrainer

„Mücke“ übernimmt Handballstiere

© Barbara Arndt/Der neue Coach Mannhard Bech und Stiere-Geschäftsführer Axel Schulz unterzeichneten am Montagbend den Vertrag.

Die Übergangslösung ist zu Ende. Am Sonntag hat das Interimstrainergespann Dirk Schimmler / Stephan Riediger letztmalig die Stiere gegen den TSV Altenholz ins Spiel geführt. Deren ehemaliger Coach Mannhard Bech (von November 2015 bis zum Saisonende 2016/17 bei den Wölfen aktiv) übernimmt jetzt das Traineramt beim Schweriner Drittligisten. Bereits gestern Abend stieg der 50-Jährige gebürtige Rendsburger, mit Spitznamen „Mücke“, in das Mannschaftstraining ein und bereitet die Stiere jetzt auf das nächste Heimspiel am 28. Januar (16 Uhr gegen den VfL Fredenbeck, Sport- und Kongresshalle) vor.
Bereits Anfang August hatten die Teamleitung der Stiere bei Mannhard Bech angefragt. Ein großes Projekt hatte für ihn seinerzeit Priorität. Eine erneute Anfrage im Dezember kam dann zum rechten Zeitpunkt. „Ich bin einer, der entwickelt, nicht verwaltet. In Schleswig-Holstein gibt es nicht so viele Projekte, die spannend sind. Altenholz kam beispielsweise überhaupt nicht mehr in Frage, weil dort ein Aufstieg nicht möglich ist. Diese Aufgabe hier, das Vorhaben in die 2. Bundesliga aufzusteigen, reizt mich. Der Aufwand ist mir durchaus bewusst, aber die Turnhalle ist meine Energiequelle. Es macht mir Spaß, Spieler voranzubringen, die das auch wollen. Das gilt nicht nur im Nachwuchsbereich. Ich glaube, dass ich meine Vorstellungen hier sehr gut einbringen kann. Ein bisschen Geduld ist dafür allerdings notwendig. Ich lege höchsten Wert aufs Training, da wird sicher einiges anders werden“, sagt „Mücke“ mit gleichzeitigem Respekt an die bisherigen Trainer Dirk Schimmler und Stephan Riediger für ihre Leistung. „Ich bin sehr stolz, dass ich bei dem Traditionsverein überhaupt eine solche Aufgabe angehen kann, damit wir gemeinsam etwas entstehen lassen können“, so der ehemalige Linksaußen, der für den THW Kiel und die SG Flensburg/Handewitt insgesamt 72 Bundesligapartien bestritt und vier Mal auch das Trikot der deutschen Nationalmannschaft trug. Mannhard Bech begann 1996 als Spielertrainer in der 2. Bundesliga seine Laufbahn am Spielfeldrand und war u.a. für den TSV Altenholz und die THW-Jugend in dieser Rolle aktiv. (ba)
Quelle: http://www.mecklenburger-stiere.de

Auch interessant!

FC Anker gewinnt beim Aufsteiger

Nach toller ersten Halbzeit – FC Anker kletterte auf Tabellenplatz fünf SC Staaken 1919 – …

Schreibe einen Kommentar