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Piraten machen richtig Beute in der Hafenstadt

PSV-Team kam in der 2. Halbzeit unter die Räder – lange gut mitgehalten

© Bernhardt Knothe/PSV-Keeper Marcel Lewerenz klärt gegen Johannes Ernst (rechts), Lewerenz konnte immer wieder seine Klasse beweisen

Marc Moslehner per Elfmeter erzielte Ehrentreffer der Wendorfer Elf

© Bernhardt Knothe/ Danielo Schwarz klärt gegen Eric Zschaubitz

Lübzer-Pils Landespokal. Der Landespokal in Mecklenburg-Vorpommern ist durch die neue Organisation auch für „kleinere“ Vereine deutlich attraktiver geworden, denn sie genießen nun grundsätzlich bis zum Halbfinale Heimvorteil. Und dadurch sind immer wieder Überraschungen vorgeplant. So geschehen in Warin, wo der FC Seenland durch einen Treffer von Marcio Rogerio Nogueira De Oliveira Junior den Verbandsligisten FC Förderkader René Schneider aus dem Pokal warf. Mit dem Rehnaer SV (0:4 gegen den Verbandsligisten TSV Bützow 1952) ist der letzte Kreisoberligist aus dem KFV Schwerin-Nordwestmecklenburg ausgeschieden.

© Bernhard Knothe/ die PSV Abwehr hatte vor allem in der zweiten Halbzeit alle Hände voll zu tun; links Marc Moslehner, 2. von rechts Johannes Ernst, Tom Kloke, Alan Dudiev, Danielo Schwarz (ganz rechts)

Der PSV Wismar, bei dem diesmal Torjäger Aram Jeghiazarjan fehlte, konnte gegen den letztjährigen Finalisten aus Pampow zwar keine Überraschung perfekt machen, doch vor allem in der ersten Halbzeit konnten die Wendorfer die Partie lange Zeit offen halten. Erst nach einer knappen halben Stunde kam der Verbandsligist von Trainer Ronny Stamer zum ersten Treffer. Die Pampower hatten einen gefährlichen Angriff der Hausherren abwehren können und der schnell ausgetragene Konter brachte die Führung durch Dominic Schnabl.

© Bernhardt Knothe/ Johannes Ernst (2. von links) schießt in dieser Szene den Treffer zum 1:5

Der aus Grabow nach Pampow gewechselte Johannes Ernst konnte kurze Zeit später und auf 2:0 erhöhen, nachdem er die Kugel am starken Marcel Lewerenz vorbeispitzeln konnte. Bis dahin waren die Randschweriner, die gegenüber der Vorwoche auf drei Positionen verändert spielten, zwar optisch überlegen, aber sie konnten die gut stehende Hintermannschaft des PSV Wismar nicht aushebeln. Und als dann Marc Moslehner einen an Maximilian Voß verursachten Foulelfmeter sicher verwandelte, lag die Überraschung wieder in der Luft. Doch der am Ende vierfache Torschütze Johannes Ernst rückte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die Verhältnisse wieder gerade für Pampow.

© Bernhardt Knothe/ obwohl sie sich eine Halbzeit hervorragend „verkauft“ haben, sind die PSV-Spieler über das 1:8 enttäuscht;

Der späte Treffer zum 1:3 hatte die Hausherren entscheidend getroffen, denn jetzt dominierte der Verbandsligist und baute das Ergebnis kontinuierlich aus. Zwar bot PSV-Keeper Marcel Lewerenz eine ganz starke Partie, doch gegen die kompakt anlaufenden Randschweriner waren er und seine Vorderleute dann doch machtlos. Trotzdem konnten die Hansestädter am Ende der neunzig Minuten den Platz erhobenen Hauptes verlassen. „Schade, dass der Treffer zum 1:3 noch vor dem Seitenwechsel gefallen ist. Ein 1:2 hätte noch mehr Mut für die zweite Hälfte gemacht, aber am Ende war Pampow zu stark für uns“, so Abwehrspieler Marc Moslehner, Schütze des Ehrentores für den MSV Pampow.

„Diese Niederlage wird uns nicht umwerfen. Für uns ist der Klassenerhalt das erste Ziel und so konzentrieren wir uns jetzt auf die Partie am nächsten Wochenende in Warin“, so Interimstrainer Nils Kanter.

PSV Wismar – MSV Pampow 1:8 (1:3).

SR.: Johannes Wagner (Rostock)

Z.: 150

PSV Wismar mit: Lewerenz – Meyer, Rohloff, Mednow (65. Teske), Moslehner, Voß, Algie, Lingk, Kloke, Lorek, Schwarz). Trainer: Lars Kanter für den erkrankten Danny Pommerenke.

MSV Pampow: Maaske – Wegner, Hillmer, Reis, Hasselmann, Schnabl, Zschaubitz (76. Krejci), Ernst, Drews, Dudiev, Cherchenko (72. Bahl). Trainer: Ronny Stamer.

Tore: 0:1 Dominic Schnabl (26.), 0:2 Johannes Ernst (31.), 1:2 Marc Moslehner (41., Foulelfmeter), 1:3 Johannes Ernst (45.+2), 1:4 Dominic Schnabl (47.), 1:5 Johannes Ernst (73.), 1:6 Dominic Schnabl (76.), 1:7 Alan Dudiev (83., aus 30 Metern ins leere Tor), 1:8 Johannes Ernst (90.).

Text: Bernhard Knothe

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