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Powerfrauen ohne Chance beim Spitzenreiter

Wenn man mit acht Feldspielerinnen, davon lediglich zwei Rückraumspielerinnen zum Spitzenreiter der 3. Liga Nord Harrislee fährt, muss man nicht zwingend einen Sieg erwarten, wohl aber eine engagierte Leistung. Genau dies ist passiert im letzten Spiel unserer Grün Weissen in Harrislee.

&dietmar Albrecht/ Meike Schult in Aktion

Mit Hannah Jantzen und Meike Schult (Foto) standen Tilo Labs lediglich zwei etatmäßige Aufbauspielerinnen zur Verfügung, dazu half Kreisläuferin Hanna Klingenberg quasi auf der Mittelposition aus und der Plan war, die Bälle lange auszuspielen und schnelle Gegenstöße des Gegners vermeiden. Das gelang leider nur zeitweise, denn bereits nach 15 Minuten konnten sich die Gastgeberinnen auf fünf Tore absetzen. Zwar kamen Schwerin noch einmal auf drei Tore heran (11:8 nach 20 Minuten), danach brachte ein 8:1 Lauf der Damen aus Harrislee jedoch die 19:10 Halbzeitführung und schon fast die Vorentscheidung. In der Phase merkte man bei den Gästen die fehlenden Alternativen zum Wechseln bei den Gästen.
Trotzdem wehrten sich die Labs- Schützlinge in der 2. Halbzeit erfolgreich gegen eine zu hohe Niederlage und konnten diese ausgeglichen gestalten (12:13), natürlich auch, weil Harrislees Trainer Linde munter durchwechselte, was sein gegenüber Labs wohl auch gern getan hätte. Am Ende stand ein ungefährdeter 31:23 Sieg des Spitzenreiters, der vielleicht ein paar Tore zu hoch ausgefallen ist, auf der Anzeigetafel. Für Trainer Tilo Labs war klar, „dass hier mit der arg dezimierten Mannschaft nicht viel zu holen war. Wir müssen uns auf das kommende WE fokussieren, da warten die Big Points!!!“ Da kommt es zum Abstiegsduelle zwischen Schwerin und dem TSV Wattenbek.

Text: Ralf Grünwald

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