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Stiere holen neunten Auswärtspunkt

Der nächste Streich der Stiere

© Dietmar Albrecht /Steuerte in Handewitt sieben Treffer bei: Christian Zufelde

Das frühe Tor zum 0:1 von Christian Zufelde in der 47. Sekunde sollte für den Linksaußen der Mecklenburger Stiere und seine Teamkollegen ein gutes Vorzeichen für die Auswärtspartie bei der Flensburger Reserve am Samstagabend sein. „Zufi“ schraubte seine persönliche Bilanz im Spielverlauf auf insgesamt sieben Treffer. Das sehr gute Zusammenspiel der Schweriner ließ die Gastgeber mehrfach zum Gleichstand (1:1, 4.; 5:5, 13.; 9:9, 21.; 15:15, 33.; 22:22, 52. und 24:24, 57.), aber nur ein einziges Mal in Führung kommen (9:8, 18.). Das Spiel verlief insbesondere in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe und war geprägt vom Kampfgeist, den die Handballstiere mit in die Handewitter Wikinghalle genommen hatten. Die Belohnung mit zwei Punkten bringt aktuell den zweiten Tabellenplatz in der 3. Liga Nord und damit deutlich mehr, als Zielstellung und Wunschdenken zu Saisonbeginn hätten erahnen lassen.

„Wir haben von Anfang an unsere Strategie umgesetzt. Mit Disziplin, Siegeswillen und recht schönem Handball“, blickt Stiere-Coach Dirk Schimmler auf die zweite gelungene Auswärtspartie in Folge zurück. Abermals war es die Abwehr der durchaus favorisierten Schweriner, die wie ein Bollwerk stand, den Gastgeber forderte und eine wichtige Grundlage für den erneuten Erfolg darstellte. Das temporeiche Spiel gestaltete sich über weite Abschnitte offen. Die Flensburger Junioren leisteten eine erbitterte Gegenwehr. „Wir haben alles daran gesetzt, den leichten Vorteil, den wir uns frühzeitig erarbeitet hatten, durch die Begegnung zu bringen. Das ist gelungen, wenngleich nicht alle 100 Prozent ihres Leistungsvermögens abrufen konnten“, spielt der Coach auf verletzungsbedingte Ausfälle und durch grippale Infekte angeschlagene Spieler an. „Ich bin mehr als zufrieden, die Männer haben eine sehr starke Vorstellung abgegeben.“ Mit hoher Passqualität konnte der Kader in größerer Breite seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Obwohl es den Stieren gelang, sich nach dem Seitenwechsel mit Treffern von Bevan Calvert über 19:16 (40.) auf 21:17 (42.) abzusetzen, blieb es spannend. Oder, wie die heimischen Fans zu sagen pflegen: „Anders können die nicht!“. Zwei Mal waren die jungen Flensburger noch einmal dran. Am Ende bejubelten die Handballstiere ihren inzwischen neunten Auswärtspunkt und hoffen, dass Jan Grolla, der sich in Handewitt verletzt hat, schnell wieder auf die Beine kommt. ba
Kominek, Heinemann – Pedersen 6, Grämke 1, Grolla 3, Marangko, Evangelidis, Zufelde 7, Aust 1, Calvert 5, Pärt 5
Quelle: http://www.mecklenburger-stiere.de

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