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Stiere erfüllen souverän ihre Pflichtaufgabe

Die „Pflichtaufgabe“ erfüllt

© Dietmar Albrecht/Tobias Grämke war beim Auswärtsspiel bei der HGHB bester Torschütze.

Nach einem abermals schnellen Spiel konnten die Mecklenburger Stiere am Samstagabend ihre Heimreise mit zwei Punkten antreten. Gegen die HG Hamburg-Barmbek erzielten die Männer von Coach Mannhard Bech einen 35:33-Auswärtserfolg. „Von uns wurde ein ,Pflichtsieg’ erwartet. Dieser Aufforderung sind wir nachgekommen“, sagt der Trainer. Viel wichtiger war ihm jedoch ein weiterer Erkenntnisgewinn mit Blick auf die Umsetzung der Trainingsinhalte. „Teo hat schon lange nicht mehr eine Partie mit acht Toren beendet“, würdigt „Mücke“ einen seiner erfolgreichen Werfer. Tobias Grämke (9 Treffer), Mathias Mark Pedersen (8/1) und Magnus Aust (7) teilten das Gros der weiteren Tore unter sich auf – als Ergebnis einer geschlossenen Leistung des gesamten Kaders. Dieser wurde ganz bewusst immer wieder „durch“-gewechselt.

Vor gerade mal 199 Zuschauern drücken beide Teams von Anfang an auf die Tube. Die Gastgeber gehen schnell zwei Tore in Front (2:0, 3.). Die Antwort der Stiere folgt prompt. Sie gleichen zeitnah aus (3:3, 6. und 4:4, 8.). Selbst ein 3-Tore-Lauf (7:4, 10.) der Hamburger stört das Konzept der Gäste nicht. Sie erwidern bis zum 7:7-Ausgleich (11.) und bauen ihren Vorsprung (10:13. 21. und 13:16, 28.) zum 14:16-Halbzeitstand aus. Zu diesem Zeitpunkt haben die Unparteiischen bereits vier Zeitstrafen vergeben.

In der zweiten Halbzeit lassen sich die Handballstiere die Führung nicht mehr aus der Hand nehmen. Sie dominieren das Spiel und setzen sich mehrfach ab (21:25, 45.; 26:30, 52.; 27:32, 55.; 28:33, 56.). Eine fragliche Disqualifikation ereilt Christian Zufelde, der in der 54. Minute in einem Zweikampf zwar beherzt anpackt, aber keine rote Karte verdient hätte. Weitere neun Zeitstrafen verzerren den Eindruck von der Partie. Keine Mannschaft agiert mit unbotmäßiger Härte. Zum Ende hin lassen die Stiere dann noch einmal Spannung aufkommen. Die Gastgeber können in den letzten beiden Spielminuten jeweils bis auf ein Tor herankommen (32:33, 59.; 22:34, 60.). Sie müssen mit dem Abpfiff aber die Ergebniskorrektur zum 35:33 aus Sicht der Stiere mit vom Feld nehmen.

Mit mehr Effizienz vom Strafpunkt und weniger Fehlern hätte der Erfolg der Stiere noch deutlicher ausfallen können. Das allerdings ist nicht von Belang. Vielmehr sorgen Fortschritte, wie beispielsweise von Armi Pärt und Nikos Passias in der defensiven Arbeit, für Freude beim Coach. „Die Mannschaft wird es bald schaffen, den Mut aus dem Training noch deutlicher ins Spiel zu übertragen“, kündigt Mannhard Bech an. (ba)

Kominek, Heinemann – Curcic, Pedersen 8/1, Grämke 9, Prothmann, Larisch, Marangko, Evangelidis 8, Zufelde, Aust 7, Passias 2, Calvert, Pärt 1

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