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Fußball – In der Landesliga West sind vor dem letzten Spieltag alle Entscheidungen gefallen

PSV Wismar gewann Lokalderby

Marcel Heine erzielte Ehrentor – Tom Hannemann sah Ampelkarte

Landesliga West, 29. Spieltag: Bereits am letzten Spieltag hatte der FC Schönberg 95 durch die 0:3-Niederlage in Kühlungsborn den Verbandsligaaufstieg praktisch verspielt. Mit dem 0:2 in Plate haben die Maurinestädter nun auch die letzte theoretische Chance verspielt. Durch diese Niederlage zog auch die SG Dynamo Schwerin (2:1 gegen die Ostuferkicker aus Cambs/ Leezen) an der Schönberger Elf vorbei. Eindrucksvoll erneut der Staffelsieger Bölkower SV. Die Randgüstrower besiegten den SC Parchim mit 11:1-Toren. Damit ist auch die Ankerreserve gerettet und kann nicht mehr absteigen.

Von den vier Landesligateams unserer Region konnte an diesem Wochenende nur der PSV Wismar punkten. Die Wendorfer Elf gewann das Lokalderby beim FC Anker Wismar II mit 4:1-Toren. Für die Fans beider Vereine gab es ein Faß Freibier.

© Lars Krischewski /Tobias Greiner (links) im Zweikampf. Die Ankerreserve verlor das Heimspiel gegen den PSV Wismar mit 1:4

FC Anker Wismar – PSV Wismar 1:4 (0:2)

© Lars Krischewski /Marcel Heine(rechts) im Zweikampf mit Aram Jeghiazarjan. Der PSV Wismar konnte das Stadtduell mit 4:1 für sich entscheiden

Der FC Anker II musste sich auch in der Rückrunde dem Ortsnachbarn vom PSV Wismar geschlagen geben. Mit 1:4 fiel diese Niederlage auch deutlich aus. „Trotz der schnellen Führung war es ein hartes Stück Arbeit. Aber hinten heraus war der Erfolg auch in dieser Höhe verdient“, so PSV-Trainer Danny Pommerenke.

©Lars Krischewski/Otman Mechhidan MAachou im Zweikampf mit Danilo Schwarz. Der PSV Wismar kontne das Stadtduell gegen den FC Anker II mit 4:1 für sich entscheiden

Natürlich spielte die schnelle Führung durch Aram Jeghiazarjan den Gästen in die Karten, die dann in der Folge auch mehr vom Spiel hatten und noch vor der Pause die Führung auf 2:0 erhöhen konnten. Der endgültige Knackpunkt für das Ankerteam dann unmittelbar nach Wiederanpfiff, als Mittelfeldspieler Marco Rohloff seine Elf auf dem Jahnplatz mit 3:0 in Führung brachte. In der Schlussphase dann noch jeweils ein Treffer auf jeder Seite. Zuerst verkürzte Anker-Urgestein Marcel Heine mit seinem neunten Tor auf 1:3, bevor Jeghiazarjan den 4:1-Endstand besorgen konnte.

&copy, Lars Krischewski/Bob Henschel (rechts) klärt vor Tobias Greiner. Der PSV Wismar kontne das Stadtduell gegen den FC Anker II mit 4:1 für sich entscheiden

Heine ist mit bisher 28 absolvierten Spielen und 2.504 Spielminuten für die Ankerreserve der Spieler mit den meisten Einsätzen in dieser Saison. Jeghiazarjan (19) und Leon Lingk (18) führen bei der Wendorfer Elf die Torschützenliste an. Vom führenden Torjäger der Landesliga West, Clemens Lange mit 45 Treffer, sind beide aber weit entfernt. Hannes Komoss (FC Schönberg) hat bisher 28 Mal getroffen.

SR.: Martin Westendorf (Rostock)

Z.: 99

Besondere Vorkommnisse: 87. gelb/ rote Karte für Tom Hannemann (FC Anker Wismar)

Gelbe Karten: entfällt / Daniel Gertz (1), Alexander Mednow (2), Marco Rohloff (4)

FC Anker Wismar mit: Suppa – Fink, Greiner (63. Rumlan), Schnöckel, Hannemann, Levetzow, Herzberg, Maachou (63. Rönnau),Heine, Kerinn (83. Georgius), Skripskausky. Trainer: ohne.

PSV Wismar mit: Lewerenz – Rohloff, Mednow, Jeghiazarjan, Algie (40. Teske), Lingk, Gertz (67. Taudte), Henschel, Körner, Lorek, Schwarz. Trainer: Danny Pommerenke.

Tore: 0:1 Aram Jeghiazarjan (5.), 0:2 Leon Lingk (31.), 0:3 Marco Rohloff (46.), 1:3 Marcel Heine (84.), 1:4 Aram Jeghiazarjan (Elfmeter, 88.).

Text:Bernhard Knothe

FC Seenland Warin – FSV Kühlungsborn 1:5 (1:1)

Keeper Philipp Schröder sah die 5. Gelbe Karte und verpasst Saisonabschluss

© Dietmar Albrecht / Warin Keeper Philipp Schröder verpasst das Saisonfinale

Im fünften Heimspiel in Folge musste FC-Seenland-Trainer Norman Ziemens mit dem letzten Aufgebot auskommen. Er hatte nur zwei Wechselspieler auf der Bank, Kühlungsborns Trainer Jens Hillringhaus vier. Für den Kühlungsborner Trainer war es das vorletzte Punktspiel mit den Ostseebadstädtern, denn nach der Saison will er sich (vorerst) aus dem Trainergeschäft zurückziehen.

Die Seenländer forderten den Verbandsligaaufsteiger sehr lange und mussten erst in der Schlussviertelstunden dem Favoriten den Sieg überlassen. „Trotz der vielen Ausfälle haben wir bis zum 1:2 einen sehr guten Fight geboten und uns teuer verkauft“, so der Wariner Abwehrchef Dennis Martens. Martens hat seinen Vertrag am Glammsee unlängst um ein Jahr verlängert.

Die Gastgeber gingen nach einer knappen halben Stunde in Führung und es schien so, als sollten sie diese Führung mit in die Pause nehmen. Doch da sich der Kühlungsborner Lucas Leutert kurz vor dem Seitenwechsel schwer verletzt hatte, gab es eine sehr lange Nachspielzeit. In der 7. Minute der Nachspielzeit kamen die Ostseestädter zum glücklcihen Ausgleich.

Bis zur Schlussviertelstunde hatten die Wariner dann weiter sehr gut mitgehalten, dann ging der neue Verbandsligist doch mit 2:1-Toren in Führung. „Dieses Tor war die Entscheidung gegen uns. Am Ende fehlte sicher etwas die Kraft, aber das Ergebnis fiel deutlich zu hoch aus“, so Martens weiter.

FC-Keeper Philipp Schröder sah die 5. Gelbe Karte und verpasst so wie der Kühlungsborner Torschütze zum 5:1-Endstand, Tommy Kelling, den Saisonabschluss. Zum letzten Heimspiel erwarten die Seenländer am nächsten Sonntag ab 14 Uhr den SV Plate.

SR.: Christian Hermann (Parchim)

Zuschauer: 115

Gelbe Karten: Terry Koch (3), Philipp Schröder (5) / Tommy Kellimg (5), Tom Wilke (6)

FC Seenland Warin: Schröder – T. Koch, Wirkus, Wichert, Brandenburg, Ihde, Wünsche, da Silva, Thom, Sant’ana, Martens. Trainer: Norman Ziemens.

Tore: 1:0 Hannes Brandeburg (25.), 1:1 Rayner Michael de Almeida (45+7. Eigentor), 1:2 Tom Wilke (77.), 1:3 Alexander Fogel (79.), 1:4 Tobias Hagedorn (86.), 1:5 Tommy Kelling (88., Elfmeter).

Text:Bernhard Knothe     

 

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