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Der Kommentar zum Osterfußball Wochenende

 

©D.Albrecht Tino Witkowski setzte wieder einmal die entscheidenen Akzente
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Tino Witkowski setzte wieder einmal die entscheidenen Akzente

Verbandsliga
Waren 09 weiter auf Meisterschaftskurs, Kampf und um Platz 3 geht weiter, Abstiegsangst in Greifswald und Malchin
An diesem Wochenende konnten nur der MSV Pampow und der SV Pastow seine Heimspiele gewinnen. Ansonsten war es der Tag der Auswärtssiege. Dabei erzielten die Mannschaften 26 Tore bei einem Torverhältnis von 8:18 Toren für die Gäste. Tobias Täge vom Spitzenreiter Waren 09 festigte seine Spitzenposition in der Torjägerliste mit einem Treffer auf nunmehr 36 Tore in der bisherigen Saison. Torjäger des Tages war allerdings Christoph Schmand(FCM), der mit seinen 4 Treffern nicht nur maßgeblichen Anteil am Erfolg der Schweriner in Stralsund hatte, sondern auch mit einem lupenreinen Hattrick glänzen konnte. An der Tabellenspitze hat sich nach dem Osterwochenende nicht viel verändert, so dass Spitzenreiter Waren 09 weiterhin unangefochten mit 8 Punkten Vorsprung vor Verfolger FC Anker Wismar auf Meisterschaftskurs ist. Und da stellt sich schon die Frage beim Restprogramm der Bäckerstädter, wer ihnen diesen Titel noch streitig machen sollte. Viel spannender, auch wenn es nur um die goldene Ananas geht ist weiterhin die Frage wer das Rennen um den letzten Podiumsplatz macht. Der FC Mecklenburg hat sich mit dem Kantersieg bei den Matrosen von Stralsund eindrucksvoll zurück gemeldet und damit seine Anwartschaft darauf bekundet. Auch der punktgleiche Verfolger SV Pastow scheint wieder auf Kurs zu sein und möchte im Kampf um diesen Platz noch ein gehöriges Wort mitreden wollen. Den Platz drei verteidigten die Piraten aus Pampow schon am Gründonnerstag in einem aus taktischer Sicht guten interessanten, aber nicht gerade zuschauerfreundlichen Spiel für sich , so dass dieser prestigevolle Kampf um den Podiumsplatz in die nächste Runde gehen kann. Spannend bleibt auch der Abstiegskampf wo die Neitzel Schützlinge aus Bentwisch nach dem glücklichen Sieg beim Schlusslicht Roggendorf erst einmal kurz durchatmen können. Für den Greifswalder SV dagegen wird die Lage immer bedrohlicher. Auch wenn man nach momentaner Konstellation noch auf einem Nichtabstiegsplatz steht, sollten die Boddenstädter bestrebt sein endlich zu punkten, will man nicht in den sauren Apfel beißen müssen. Denn der Blick sollte schon auch wieder auf die Oberliga gehen, denn der Tabellenletzte Waltersdorf meldete sich mit einem Überraschungserfolg in Rostock zurück und könnte dem FC Schönberg und FC Neubrandenburg noch gefährlich werden was die Abstiegsränge betrifft. Somit könnten bei drei MV Absteiger aus der Oberliga, es fünf Absteiger aus der Verbandsliga geben und diesen letzten fünften Platz hat eben der Greifswalder SV inne.

© D.Albrecht Enrico Palletchek kämpft in seiner letzten Saison um den Nichtabstieg
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Enrico Palletchek kämpft in seiner letzten Saison um den Nichtabstieg

Landesliga West
Cambs Leezen verpasst Vorentscheidung, Dynamo wieder im Abstiegssumpf, Untere Tabellentrio holt Punkte
Die Ostuferkicker waren dem ärgsten Verfolger Anker Wismar II mit 0:2 erlegen, so dass die Meisterschaft wieder spannend ist. Auch der drittplatzierte Boizenburg ließ überraschend Federn, so dass aus einer Vorentscheidung um die Meisterschaft wieder ein Dreikampf um den Titel entfacht ist. Durch die Siege von Gadebusch und Crivitz, sowie den Punktgewinn vom Tabellenletzten Parchim gegen Hagenow ist die halbe Liga wieder aufgeschreckt. Auch das Abscheiden der MV Vertreter in der Oberliga könnte gravierende Auswirkungen auf den Ligaverbleib nach sich ziehen. Sollte es drei Oberligaabsteiger aus MV betreffen müssten acht Mannschaften aus den drei Landesligen den Gang in die Landesklasse antreten. Vor allem die SG Dynamo Schwerin die durch ihre Heimpleite gegen den unmittelbaren Konkurrenten Gadebusch einen wichtigen Schritt verpassten sich frühzeitig aus dem Abstiegssog zu entfernen müssen sich warm anziehen um nicht am Ende ins Gras beißen zu müssen.

Landesklasse VI
Piraten sind nun schon Zweiter, Spitzenreiter Eldena mit Pflichtsieg,
Die Piraten um Trainer Martin Herrmann schwimmen auf einer Erfolgswelle und sind nun Jäger Nr.1 auf Spitzenreiter Eldena die ihrerseits das Spiel gegen Hagenow nach einer kleinen Durststrecke gewinnen konnten. Damit haben die Herrmann Schützlinge mit nur noch drei Punkten Rückstand berechtigte Hoffnungen endlich den Aufstieg in die Landesliga zu schaffen. Meister Lübtheen musste sich dagegen daheim gegen Plate mit einem Unentschieden zufrieden geben, haben aber mit nur vier Punkten Rückstand ebenfalls noch gute Chancen ihren Meistertitel vom Vorjahr zu verteidigen..

Landesklasse VI
Warin auf Titelkurs, Sternberg nutzt letzte Chance, Absteiger Nr.2 gesucht,
Die TSG Warin stellte sich am Ostersonntag in Lankow beim SSC vor und musste noch nicht einmal an ihre Leistungsgrenze gehen. Die Wariner brauchten nur auf die Fehler der an diesem Tage völlig überforderten Mannschaft vom Schweriner SC warten und hätten bei einer besseren Chancenverwertung das Ergebnis durchaus viel höher ausfallen lassen können. Mit den 3 Toren von Denny Thomas gewann der amtierende Torjäger der Landesklasse VI auch das kleine Duell um die Torjägerkanone gegenüber Matthias Genzler, der an diesem Spieltag ohne Fortune Torlos blieb. Durch Schützenhilfe der Sternberger gegen den Tabellenzweiten PSV Wismar vergrößerte sich der Abstand auf 5 Punkte , so dass man in der kommenden Woche beruhigt ins Spitzenspiel gegen die Hafenstädter gehen kann. Gadebusch, Groß Stieten und der Schweriner SC taumeln weiter und werden wohl den zweiten Abstiegsplatz unter sich ausmachen.

Kreisoberliga SN-NWM
Spitzenduo verliert, FC Mecklenburg hält Anschluß,
Lüdersdorf und der Poeler SV haben durch ihre Niederlagen in Klütz und Testorf/Upahl den nachfolgenden Mannschaften Hoffnung gemacht doch noch um den Aufstieg mitzuspielen. Vor allem der Favorit FC Mecklenburg II der durch den wichtigen Auswärtssieg in Selmsdorf wieder Anschluß gefunden hat, könnte bei nur noch 5 Punkten Rückstand neues Selbstbewusstsein gewonnen haben.

Kreisklasse SN NWM
Dalberg nicht zu stoppen, Dynamo Sieger im Stadtderby, Neumühle weiter bester Stadtvertreter,
Auch im Spitzenspiel siegte der SV Dalberg souverän gegen den Verfolger TSG Warin II und nur noch ein Wunder kann den Aufstieg verhindern. Groß Salitz dagegen werden wohl 3 Punkte anerkannt, da der Gegner Mecklenburger SV II zum wiederholten Male nicht antrat. Auf der Paulshöhe gab es das Stadtderby was die Dritte von Dynamo in einem torreichen Spiel 6:4 gewannen. Mit diesen Sieg behalten die Möller Schützlinge Anschluß an den Neumühler SV der durch seinen klaren Sieg gegen Lützow die inoffizielle Stadtmeisterschaft anführt und auf dem fünften Tabellenplatz aufgestiegen ist.

Eine angenehme Arbeitswoche
wünscht SN-Sport

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