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FCM verschenkt Sieg in den Schlussminuten (inkl. Bildergalerie)

Nur 2:2 im Heimspiel gegen den FC Hertha 06 Charlottenburg

Der FCM hat nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen seine Negativserie gestoppt, am Ende reichte es dennoch nur zu einem 2:2 gegen die Gäste aus Charlottenburg. In einem Spiel, das bestenfalls spielerisches Durchschnittsniveau aufwies, war der FCM in Halbzeit 1 die bessere Mannschaft. Nach schwächerer Anfangsphase bestimmten die Gastgeber das Spiel und erarbeiteten sich gute Einschussmöglichkeiten. In der 15. Minute verfehlte Collins Folarin nur knapp das Gästetor, bevor 4 Minuten später Evgeni Pataman nach guter Vorarbeit von David Laudan die 1:0 Führung erzielte. Es folgten  weitere Möglichkeiten für den FCM, die Führung  auszubauen. Alle blieben vorerst ungenutzt. Die beste hatte in der 30. Spielminute Collins Folarin, der nach Vorarbeit von Evgeni Pataman den Ball  nicht im Gästetor unterbringen konnte. Bis zur Halbzeit blieb es bei der knappen FCM – Führung.

© Dietmar Albrecht

Nach dem Wechsel bestimmte der FC Hertha 06 das Spiel, der FCM kam nur noch sporadisch zu Konterangriffen und es schien nur eine Frage der Zeit, wann die Gäste ihren Ausgleichstreffer erzielen würden. Es kam in den kuriosen 10 Schlussminuten aber alles ganz anders. In der 84 Minute völlig überraschend das 2:0 für den FCM, das wiederum Evgeni Pataman nach Vorarbeit von Tino Witkowski erzielte. Das sollten doch die erhofften 3 Pluspunkte sein, sie waren es aber nicht. Fehlende Cleverness in den letzten 5 Spielminuten gestattete den Gästen jeweils nach Standardsituationen noch 2 Tormöglichkeiten, die sie  auch nutzten. Der Ausgleichstreffer fiel in der 92. Spielminute, dann war Schluss. Am Ende haderte der FCM zu Recht ob der vergebenen 2 Punkte. Dennoch soll nicht verschwiegen werden, dass beim FCM einige Leistungsträger fehlten und zumindest der Wille in der Mannschaft erkennbar war, als Sieger den Platz zu verlassen. Es sollte nicht sein, weil zumindest in Halbzeit 2 zu viel Leerlauf in der Mannschaft war und am Ende eben die Routine fehlte, einem fast sicher geglaubten Sieg über die Zeit zu bringen.

FCM: Rohde – Schmal, Schilling, Laumann, Wandt –  Bohmann, Michalski – Laudan (67. Stubbe), Witkowski, Pataman (86. Tsagaraev) – Folarin

 

Quelle: FC Mecklenburg Schwerin

 

 

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