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Gut in englische Woche gestartet

Die Mecklenburger Stiere haben den Auftakt ihrer sogenannten englischen Woche sehr gut gemeistert.

© Dietmar Albrecht/Magnus Aust (hier in einem früheren Spiel) erzielte neun Treffer.

Mit dem Auswärtssieg am Sonnabend beim Oranienburger HC (31:33) konnten sie das dritte Spiel in Folge gewinnen. Nach kurzer Regeneration und nur zwei Trainingseinheiten müssen sie dann am Mittwoch (3. Oktober) im eigenen Wohnzimmer gegen die Adler vom VfL Potsdam antreten. Bereits am Sonntag wartet (ebenfalls in Schwerin) mit dem HSV Hannover der dritte Kontrahent innerhalb weniger Tage. Insofern liegt mit dem doppelten Punktgewinn beim OHC ein gutes Pfund in der Waagschale.

Die Begegnung sei abermals ein Lehrstück gewesen, welches der Mannschaft hilft, gute und weniger gute Aktionen zu analysieren und daran zu arbeiten, schätzt Stiere-Coach Mannhard „Mücke“ Bech nach dem Spiel ein. Dieses begann schnell, aber ausgeglichen. Spätestens mit dem dritten Treffer von Magnus Aust zum 5:6 (7.) bahnte sich an, dass in dieser Partie einiges über die Außenpositionen drin sein sollte. Und sowohl der Rechtsaußen mit am Ende neun Treffern als auch sein Pendant Christian Zufelde am linken Spielfeldrand (sieben Tore) nutzten diese Chancen beherzt aus. Vor 856 Zuschauern in der MBS-Arena zeigten die Stiere, dass aus ihrer Sicht die Saison jetzt an Fahrt aufnehmen kann. Bis zum Pausenpfiff (17:19) setzten sich die Gäste mehrfach auf drei Tore ab (7:10, 13.; 8:11, 15.; 16:19, 29.)

Auch in der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften in einer stimmungsvollen Kulisse eine packende Partie, die von Leistung und Kampf geprägt war. Die Mecklenburger Stiere dominierten das Geschehen. Sie hielten die Spannung jedoch bis zum Schluss. Denn in der 48. Minute (27:27) waren die Gastgeber mit einem herausragenden Spielmacher Per Oke Kohnagel wieder dran und konnten wenig später noch einmal an den Punkten schnuppern (29:28). Die mitgereisten Schweriner Fans gaben alles, um ihre Stiere zu unterstützen, die am Ende den Gastgebern 33 Tore in den Kasten geworfen hatten und in dieser Höhe auch OHC-Coach Christian Pahl Respekt abnötigten. Er sprach vom besten Spiel, dass er in der MBS-Arena gesehen hat. „Mücke“ Bech, in Gedanken längst bei der Vorbereitung der MIttwoch-Partie, wünscht sich, die eigenen Stärken noch öfter zu betonen. „Es ist nicht leicht, immer wieder gute Leistungen in kurzen Abständen zu bringen. Wir brauchen das Publikum, das auch mal einen Fehler verzeiht.“ Die Mannschaft und ihr Coach versprechen, sich mit großer Leidenschaft für jeden der Fans zu „zerreißen“ und den 3. Oktober auch aus Handballsicht zu einem Feiertag werden zu lassen. Anpfiff der Partie am Mittwoch ist um 16 Uhr in der Sport- und Kongresshalle.
Barbara Arndt

Kominek, Heinemann – Pedersen M. M. 10/2, Grämke, Prothmann, Weßeling 3, Barten 1, Evangelidis 1, Zufelde 7, Aust 9, Pedersen M. J., Passias 2, Krutzky, Pärt

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