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Ostuferkicker gewinnen Grottenkick

Heimsieg für die SpVgg

© Dietmar Albrecht / Die drei Punkte zählen zu der Kategorie Arbeitssieg

In einem sehr zähen und für die Zuschauer recht unansehnlichen Spiel trennten sich die Leezener mit 2-1 von den Gästen des TSV Goldberg. Es ging recht munter los und so lag der Ball nach 6 Minuten im Tor der Goldberger. Brickwedde bediente den startenden Möller und der schob in Mittelstürmermanier am Keeper vorbei zur 1 – 0 Führung ein. Doch auch der erste zielführende Angriff der Gäste fand den Weg ins Tor und so stand es nur 2 Min später 1-1. Die neu formierte Abwehr war zu diesem Zeitpunkt noch in der Findungsphase und Wilke nutzte das mit einem satten Schuß ins kurze Eck zum Ausgleich. Doch danach verflachte die Partie zusehends. C/L agierte mit dauerhaftem Ballbesitz, aber der TSV verteidigte beherzt und den Leezenern fehlte der ganz große Zug zum Tor. Der Gast schien zufrieden mit dem Punktgewinn, beschränkte sich komplett auf die Torverteidigung und kam selten über die Mittellinie. So blieb es beim 1-1 nach 45 Minuten. Aber auch die 2ten 45 Minuten waren ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Die Bauernlümmel spielten nun zwar etwas druckvoller und hatten mehr Ideen im letzten Drittel. Doch die Chancenverwertung war phasenweise mangelhaft und so ließ man mehrfach beste Möglichkeiten zum Führungstreffer liegen. Die Gäste blieben weiterhin bei ihrer Spielphilosophie und hatten kaum Offensivaktionen, so dass Keeper Woelk weitestgehend beschäftigungslos blieb. In der 81. min klingelte es dann aber doch noch mal im Gästetor. Der kurz zuvor eingewechselte Redlin mit präziser Hereingabe und Wrobel drückte den Ball wuchtig über die Linie zum viel umjubelten 2-1. Danach hätte die SpVgg das Ergebnis noch höher schrauben können, doch der fleißige Packheiser scheiterte mit seinem Kopfball an der Latte und auch sein Schuß aus Nahdistanz wurde im letzten Moment geblockt. So blieb es nach 90 Minuten beim sicherlich nicht schönen aber doch hochverdienten Heimerfolg.
FAZIT: Ein Arbeitssieg gegen schwer zu bespielende und tapfer kämpfende Goldberger. Sicher kann man mit der Chancenverwertung hadern, aber in dieser Liga kann an jedem Wochenende jeder dem anderen die Punkte klauen. Und so sollte man dann auch mal mit einem weniger schönem aber erfolgreichen Spiel leben können. Am nächsten Spieltag geht es nun zum Spitzenspiel nach Schönberg wo die Trauben dann sicher höher hängen!

AUFSTELLUNG: Woelk, Jürgens, Zipser, Sawrtal, D. Lampe, Tillack, Brickwedde, Möller, Wrobel, Ebener (77. Redlin), Packheiser

HS

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