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VIDEO | SV Mecklenburg Schwerin vs. Oranienburger HC

1.731 Zuschauer erleben nervenraubend Fight zum 23:22 gegen Oranienburger HC
„Wir brauchen nichts Besonderes machen. Wir tun das, was wir können“, forderte Stiere-Coach Maik Handschke vor der Begegnung mit dem Oranienburger HC, die gestern von 1.731 Zuschauern in der Sport- und Kongresshalle lautstark und stimmungsvoll begleitet wurde. Die Stiere nahmen das Wort des Trainers mit auf die Platte in eine durchaus enge Begegnung. Manchmal hätte Besonderes oder besonders viel von dem, was die Stiere gut können, den Nervenkitzel etwas gezügelt und vielleicht das eine oder andere Tor zusätzlich für den direkten Vergleich gebracht. Für den 23:22-Endstand mussten die Schweriner Drittligisten nämlich bis zum Schluss hoffen.

Ein frühes Auftakttor für die Gäste wurde durch einen Nachwurf von Michael Höwt umgehend ausgeglichen. Fortan lief die Partie relativ ausgeglichen. Bis zum 11:11-Pausenstand waren es vor allem Michael Höwt mit fünf Treffern und Bevan Calvert mit bis dahin vier Toren, die für Zählbares bei den Stieren sorgten. Insbesondere in der Abwehr packten die Stiere wieder beherzt zu und vereitelten so manchen Abschluss der Oranienburger. Doch zu einfache Fehler luden die Gäste immer wieder ein, selbst eine doppelte Zwei-Tore-Führung (19., 8:8 sowie 28., 11:9) auszugleichen.
Aus der Kabine kommend markierte Tobias Grämke den Führungstreffer zum 12:11. Bevan Calvert erhöhte per Siebenmeter zum 13:12 und legte umgehend zum 14:12 nach. Die erste Drei-Tore-Führung  (37., 15:12) von Grämke wurde zwei Minuten später durch Tom Koop zum 16:12 ausgebaut. Beim 18:14 (44.) nach einem starken Tor vom Kreis durch Daniel Finkenstein sah in der 45. Minute der ehemalige Schweriner Schlussmann Christian Pahl als Coach der Gäste Gelb, acht Minuten später wurde er mit einer zwei-Minutenstrafe belegt. Zuviel der Worte…
Fünf Minuten vor Spielende wurde es noch einmal eng (22:21).  Der große Vorsprung war durch nicht kontrollierte Würfe und zu frühe Abschlüsse aus der Hand gegeben worden. Johannes Prothmann erhöhte zum 23:21, was die Oranienburger postwendend mit dem Anschluss quittierten. Ein Fehlwurf verwehrte den Stieren, erneut zu erhöhen. Ohne Aufregung geht es nicht, nicht bei den Stieren! Die Schlussminute vor stehendem Publikum beginnt mit einem Tor Vorsprung. Und den retten die Mecklenburger Stiere glücklich bis zur Schlusssirene. Zwei Punkte nach einem engen Kampf bleiben in Schwerin und helfen, den Klassenerhalt zu sichern. Teammanager Stephan Riesiger kommentierte das Glück, welches die Stiere begleitet hat, durchaus als Ergebnis harter Arbeit. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir das unter Beweis gestellt.“
Stemmler, Panzer – Grämke 3, Prothmann 1, Larisch, Marangko, Evangelidis, Höwt 7/1, Hünerbein, Finkenstein 1, Gutmanis 1, Calvert 8/2, Koop 2

VIDEO | Das komplette Spiel mit Co-Moderator neben Jörg Schröder ist Spieler Alex Wirt vom SV Mecklenburg Schwerin.

Quelle: Mecklenburger Stiere

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