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Ostuferkicker kassieren höchste Heimniederlage seit 16 Jahren Landesliga

Leezen mit Heimspieldebakel

© Dietmar Albrecht/ Die Ostseekicker waren in allen belangen eine Nummer zu groß

Einen sehr ereignisreichen Nachmittag erlebten die Zuschauer beim Spiel zwischen der SpVgg und dem FSV Kühlungsborn. 0-7 hieß es am Ende leistungsgerecht für die Gäste. Der Spieltag begann schon mehr als unglücklich, so musste Trainer Ströh nach dem Warmmachen auf die Mittelfeldstrategen Breß und Janiska verzichten. Damit saß einzig Joungster Schulze von den A-Junioren auf der Bank. Die SpVgg gehört prinzipiell nicht zu den Mannschaften, die über verletzte, kranke oder fehlende Spieler debattiert, aber die aktuelle Situation ist mehr als angespannt. Die taktische Marschroute wurde trotzdem versucht umzusetzen, so startete man sehr kompakt in der Arbeit gegen den Ball und setzte auf schnelles Umschaltspiel. Kühlungsborn brauchte allerdings nur 20min, bis man die erste Lücke im Defensivverbund der Gastgeber fand und Topfstedt per Eigentor nach scharfer Hereingabe von Vogel das 1-0 markierte. In der 25. min dann ein großer Schreckmoment für die Gäste. Bartsch und Hagedorn knallten frontal mit den Köpfen zusammen und mussten minutenlang behandelt werden. Für Bartsch ging es weiter, doch Hagedorn musste mit schweren Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auf diesem Wege nochmals gute Besserung! Der FSV brauchte danach ein wenig, um zum Spiel zurück zu finden und diesen Moment nutzten die Leezener gut aus, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Und gerade als es schien, dass man den FSV in den Griff bekommen könnte, schlugen diese per Doppelschlag durch Leutert und Fogel zum 3-0 und gleichzeitigem Halbzeitstand zurück (44./45.). Die 2te Hälfte ist schnell erzählt, C/L um Schadensbegrenzung bemüht und Kühlungsborn setzte nur noch vereinzelte Nadelstiche, diese dafür dann aber sehr konsequent. Leutert erhöhte in der 67. Min auf 4-0, ehe Schulz mit 2 Treffern (73./87.) und der stark agierende Puschkaruk per Freistoß auf 7-0 den Endstand markierten.

FAZIT : Ein ganz bitterer Nachmittag für die Bauernlümmel. Man darf gegen den Staffelfavoriten verlieren, aber ob das in der Höhe passieren muss, darf in Frage gestellt werden. Jetzt heißt es einmal kräftig schütteln, Verletzungen und Krankheiten auskurieren, um am nächsten Samstag im Derby gegen Plate wieder voll anzugreifen!

AUFSTELLUNG: Woelk, Borchert, S. Lampe(63. Schulze), D. Lampe, Topfstedt, Tillack, Zipser, Ebener, Möller, Schramm, Packheiser
Text: UK

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