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Sieg der Handballstiere macht Lust auf mehr

Handballstiere feiern Fest der Tore

© Dietma Albrecht/Raki Marangko trug zur starken Abwehr der Stiere und zum Torerfolg bei.

Drittes Heimspiel, dritter Sieg im „Wohnzimmer“: Die Mecklenburger Stiere begeistern 1246 Zuschauer in der Sport- und Kongresshalle mit einem wahren Torreigen: 32:22 (14:10) heißt es am Ende einer beherzten, solide geleiteten Partie, die von den Fans lautstark gefeiert wurde.

© Dietmar Albrecht/ Jan Kominek darf man noch aus der tollen Mannschaftsleistung hervorheben

Mit einer Parade von Jan Kominek nach 36 Sekunden fing das Handballfest am gestrigen Sonntag an. Johannes Prothmann vollendete kurz darauf den ersten Angriff. Nicht mal zwei Minuten später erhöhte Mathias Mark Pedersen zum 2:0. Marko Curcic legte unmittelbar nach (3:0, 3. Minute). Der Einstand in das dritte Heimspiel der Mecklenburger Stiere war nach Maß. Noch vor Vollendung der fünften Minute lagen die Gastgeber mit 5:2 in Front. Doch die Gäste vom DHK Flensborg ließen sich zunächst nicht beirren, zogen nach und blieben in Reichweite (8:7, 16.; 11:9, 23.; 12:10, 26.). Gute Abwehrreihen auf beiden Seiten forderten die Akteure im Angriff, die immer wieder aufs Neue die Zeit auskosteten, bis die Schiri-Hand das passive Spiel anzeigte. Die Stiere hielten an der Trainervorgabe fest, dass neben dem Schulterschluss vorm eigenen Tor es auch vorne laufen muss. Tobias Grämke sorgt in den Schlusssekunden mit seinem Treffer zum komfortablen Halbzeitstand für die Gastgeber (14:10).

Die kurze Pause hatte den Stieren gut getan. Ganze 30 Sekunden dauerte ihr Angriff, bis Bevan Clavert auf fünf voraus erhöhte (15:10, 31.) Und da sollte noch mehr drin sein. Einen bejubelten Auftritt hatte in der 34. Minute Robert Heinemann im Tor der Stiere: Der eingewechselte Schlussmann hielt einen Siebenmeter. In 37. Minute setzte sich Mathias Mark Pedersen nach zwei erfolgreichen Siebenmetern im Eins-Eins durch und schraubte das Ergebnis zum 18:11 hoch. Nur eine Minute später standen die ersten Zuschauer in der Halle: Marko Curcic netzte zum 19:11 ein.

© Dietmar Albrecht/ Magnus Aust setzte auch von der Bank kommend Akzente

Dann war kein Halten mehr: Die Stiere liefen ihren Gästen regelrecht davon (22:15, 43.; 23:15, 44. 24:15, 46.; 25:15, 47.; 27:16, 49.). Und es sollte so weiter gehen: Frisch eingewechselt erhöhte Magnus Aust auf 28:16 (52.). Beim 31:18 (57.) und 32:19 (Kay Peter Larisch) markieren die Schweriner einen schon lange nicht mehr da gewesenen 13-Tore-Vorsprung. Sie profitieren von einer großer Zahl technischer Fehler der Gäste. „Wir haben zu keiner Zeit unsere Leistungsfähigkeit abrufen können“, kommentiert Gäste-Coach Torben Walluks. Besser passte es für seinen Schweriner Kollegen. „Unsere Mannschaft hat sensationell umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Alle waren heiß auf das Spiel. Die Männer sind im Kopf klar, gut aufgestellt und spielen mit Leidenschaft“, so Dirk Schimmler.

Mit einem Tor für die Gäste aus Flensburg ging das Spiel zu Ende. Zu erwähnen bleibt, dass die Nummer eins der Stiere, Jan Kominek, 14 Mal seinen Kasten sauber hielt. Mit dieser geschlossenen Leistung kann es in die nächste Partie gehen. Die absolvieren die Handballstiere am 14. Oktober beim MTV Braunschweig. Zum Heimspiel am 22. Oktober (16 Uhr) ist dann der Handballsportverein Hamburg (HSV) zu Gast. „Dann wollen wir sehen, wer die Handballmacht im Norden ist“, so Dirk Schimmler. Barbara Arndt

Kominek, Heinemann – Curcic 6, Pedersen 8/4, Grämke 5, Grolla 2, Prothmann 1, Larisch 1, Marangko 2, Evangelidis 2, Aust 2, Calvert 3, Pärt
Text: Barbara Arndt

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