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SSC zwingt MSV in die Knie

Nach 90 intensiv geführten Minuten, bei widrigen Bedingungen, schlägt der Schweriner SC den Gast aus Lübstorf in einem Kampfspiel mit 3:1(2:0), und – Genzler trifft und trifft. Die Komplimente gab der Stürmer des SSC nach seinem Doppelpack aber brav weiter.
„Im Moment werde ich sehr gut bedient von meinen Mannschaftskollegen“, sagte der 25-Jährige nach dem Spiel. „Ich bin an die alte Wirkungsstelle zurückgekommen, um Tore zu machen und meinem Team zu helfen. Ich bin ein Mannschaftsspieler und kein Individualist, der drei Mann aussteigen lässt und den Ball in den Winkel haut. Ich bin von meinen Mitspielern abhängig und stehe am Ende der Verwertungskette.“ Alle Spieler zählte Genzler nach der Partie auf und betonte ihren Beitrag zum Heimsieg. „Heute muss man der ganzen Mannschaft ein Kompliment machen“, betonte er. „Wenn es in der Mannschaft gut läuft, dann profitiert auch der Stürmer vorne drin.“

Mit der Führung aus der ersten Hälfte im Rücken, durch ein Tor von Genzler (36.) und einem Eigentor von Maibaum (39.), war es zunächst im zweiten Abschnitt gar nicht so schlimm, dass die Platzherren viele Bälle kurz nach der Eroberung schon wieder verspielten. Wenngleich Trainer Schmidt darüber nicht begeistert war. „Das ist der Kritikpunkt, wir hatten viele unforced errors“, sagte er. „Wir haben irgendwann auch eine gewisse Passivität entwickelt, als wir einen Schritt rückwärts machen statt aktiv nach vorne zu gehen in der Defensive.“ So wurde es deswegen in der Phase um den Anschlusstreffer von Terragnolo (62.) aus SSC-Perspektive dann noch einmal unnötig spannend – bis Genzler, nach Vorarbeit von Schmaal, in Minute 79 zum 3:1 traf. „Ich hätte mir da mehr Kontrolle gewünscht. Aber das war heute ein guter Gegner. Es ist somit keinesfalls selbstverständlich, dass wir 3:1 gewonnen haben“, betonte Schmidt und führte weiter aus. „Wir werden in dieser Saison keinen Gegner über 90 Minuten beherrschen. Das kann ich jedem sagen: Das werden wir nicht schaffen. Auch nicht in zwei Wochen in Mallentin.“

Dort will man seine gute Ausgangssituation mit nun 23 Punkten und einem drei Zähler Vorsprung auf Rang acht mindestens verteidigen. „Ich bin mit der gesamten Entwicklung zufrieden, mit dem Tabellenstand sogar sehr zufrieden“, so Schmidt im Schlussakkord. Er betonte aber auch. „Wir haben noch ein paar Themen in den kommenden Wochen abzuarbeiten.“ Selbstvertrauen der Mannschaft impfen, gehört wohl allerdings vorerst nicht dazu.

Nun folgt am nächsten Wochenende, gegen den Sievershäger SV, im Viertelfinale des Landesklassenpokals eine weitere schwierige Aufgabe. Anstoß im Sportpark Lankow, ist am Sonntag um 11 Uhr.

Quelle: Schweriner SC Breitensport e.V.

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