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Aus der Schockstarre in die Startlöcher

SSC-Fanclub „Gelbe Wand“ hält regelgerecht die Füße still – ist aber auf Abruf sofort bereit, die nächste Volleyballsaison vorzubereiten.

©Eckhard Mai/Bodo Westendorf

„Wir sind immer noch in Schockstarre“, sagt Bodo Westendorf, Chef des Fanclubs „Gelbe Wand“ des SSC Palmberg Schwerin, drei Wochen nach dem unvermittelten Aus der Volleyballsaison. Erst kurz zuvor hatte sich der Club neu organisiert und strukturiert, hatten neue Leute Verantwortung für den inzwischen über 70 Mann starken Club übernommen, hatten sich unter anderem ein Kreativteam und ein Aufräumtrupp für die Heimspielnachbereitung in der PALMBERG ARENA zusammengefunden – alle mit ganzem Einsatz auf die bestmögliche Unterstützung ihres Lieblingsteams eingestellt. „Dann gingen alle Aktivitäten von jetzt auf gleich von 100 auf 0. Seitdem sind wir in der Phase wie sonst nach dem Saisonende im Mai. Da gibt es immer einen Monat, wo alles ruht und jeder seinen Dingen nachgeht. Wir haben aber auch bewusst entschieden, die Kommunikation erst einmal runterzufahren“, so Bodo Westendorf. Zum einen, damit jeder in dieser Zeit ungestört seine Privatsphäre behält.

©Eckhard Mai/

Zum anderen, weil ohnehin so viele Fragezeichen im Raum stehen, wann was wieder erlaubt sein wird und wie es mit dem Volleyballsport weitergeht, „dass man den ganzen Tag nur mit Spekulationen beschäftigt wäre, statt mit sinnvollen Planungen. Ich habe aber hundertprozentig Vertrauen darin, dass der SSC wie jedes Jahr eine tolle Mannschaft aufstellen wird und dass wir in der nächsten Saison wieder eine gute Ligasaison sehen werden. Sobald wir wieder dürfen, werden wir sofort wieder einsatzbereit sein und uns in die Vorbereitung stürzen.“ Als erstes soll dann ein Fantreffen organisiert werden. Außerdem war kurz vor Saison-Aus noch ein Treffen mit den Anhängern der Berlin Recycling Volleys geplant. Das soll bei Corona-Entwarnung schnellstmöglich nachgeholt werden.

Text: Kathrin Wittwer
Bilder: Eckhard Mai

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