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Denise Imoudu führt zukünftig beim SSC Regie

Die 24-jährige Zuspielerin kommt für zwei Jahre nach Schwerin, um hier eine neue Rolle mit großer Verantwortung zu übernehmen.

Zumindest an den Vornamen ihrer neuen Stamm-Zuspielerin müssen sich der SSC Palmberg Schwerin und seine Fans nicht gewöhnen: Denise Imoudu übernimmt beim Volleyball-Rekordmeister den Regieposten von Denise Hanke, die letzte Woche ihr Karriereende bekanntgab. Imoudu hatte bereits 2013 bis 2015 in Schwerin gespielt und hier auch ihr Abitur gemacht. Nun komm die 24-Jährige nach Stationen in Hamburg, Aachen und zuletzt Potsdam für zwei Jahre in den Norden zurück.

copy;Eckhard Mai/Denise Imoudu

„Wir haben dank bestehender Verträge und wichtiger Vertragsverlängerungen zum Glück einen starken Kern unserer bisherigen Besetzung halten können, das gibt uns Stabilität. Mit ihnen und unseren Neuzugängen formt sich immer stärker der spannende Mix an erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten, mit dem wir den sich anbahnenden Generationenwechsel beim SSC meistern wollen“, sagt Chefcoach Felix Koslowski. „Denise ist ein wichtiger Baustein in diesem Puzzle, sie wird hier eine deutlich größere Rolle und mehr Verantwortung bekommen als bisher. Sie ist in den letzten Jahren auf ihren verschiedenen Bundesligastationen sehr gereift, ist eine sehr athletische, dynamische Spielerin mit nun schon einiger Erfahrung und ein perfekter Fit für uns und unser Spiel. Wir freuen uns sehr, dass sie den Weg zurück nach Schwerin findet und diese neue Ära mit uns einleitet.“

©Nicol Marschall

Tatsächlich fühlt es sich für die Zuspielerin eher nach einem Start bei einem neuen Verein als nach einem Wiederkommen an: „In den letzten Jahren hat sich der SSC, der schon immer einer der professionellsten Vereine der Liga war, noch mal enorm weiterentwickelt, im Management, in der Organisation, natürlich auch bei der Mannschaft“, so Imoudu. „Es fühlt sich ganz groß an, hier dazu zustoßen, und auch sehr aufregend. Ich habe total Lust auf diese Herausforderung.“ Sorgen, nun kritisch an der Namensvetterin gemessen zu werden, in deren Fußstapfen sie tritt, hat sie keine: „Die Vergleiche werden sicher kommen, aber damit mach ich mir keinen Druck. Ich hätte mich auch gefreut, noch ein Jahr mit Nisi zusammen spielen zu können und bin eher traurig, dass sie aufhört. Aber wir sind in Kontakt, und wenn ich ihre Hilfe brauch, weiß ich, dass sie da ist.“

©Nicol Marschall

Denise Imoudu (1,79 Meter), geboren am 14. Dezember 1995 in Schwedt, begann in ihrer Heimatstadt mit dem Volleyballspiel, bevor sie 2011 über den VCO Berlin in die Bundesliga einstieg und ab 2013 sukzessive in Schwerin, Hamburg, Potsdam und Aachen spielte. Mit Aachen zog sie 2018/19 sowohl im DVV-Pokal als auch in der Meisterschaft ins Halbfinale ein. Auch für die Nationalmannschaft war Denise Imoudu schon mehrfach im Einsatz.

Durch drei laufende Verträge, vier Vertragsverlängerungen und drei Neuverpflichtungen umfasst der SSC-Kader 2020/21 nunmehr zehn Spielerinnen: Marie Schölzel, Lauren Barfield und Lea Ambrosius im Mittelblock, Gréta Szakmáry, Nicole Oude Luttikhuis, Romy Jatzko und Lina Alsmeier auf Annahme-Außen, Anna Pogany und Patricia Nestler auf der Libera-Position und Denise Imoudu im Zuspiel.

Text: Kathrin Wittwer
Bilder: Nicol Marschall, Eckhard Mai

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