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Lea Ambrosius komplettiert Mittelblockquartett

VCO-Spielerin erhält Doppelspielrecht für den SSC Palmberg Schwerin. Dank engagierter Sichtung wird der SSC auch in Zukunft Talente der eigenen Jugend dem Profiteam zuführen können.

© Bernd Flörke/

„Manchmal muss ich mich schon hinsetzen und nachdenken, was eigentlich grad alles in meinem Leben passiert“, sagt Lea Ambrosius. Vor gerade mal drei Jahren war die heute 18-jährige Mittelblockerin (1,89 Meter) erst in den Leistungssport Volleyball beim Schweriner SC eingestiegen. Von hier schaffte sie praktisch aus dem Stand den Sprung in die Jugendnationalmannschaft, spielt Europa- und Weltmeisterschaften und erhält nun neben der Zugehörigkeit zum Zweitligisten VCO Schwerin ein Doppelspielrecht auch für die erste Bundesliga. „Das ist ja das Ziel, wenn man hier aufs Sportinternat geht, ich freue mich riesig und kann das erste Training gar nicht erwarten. Ein Leben ohne Volleyball kann ich mir nicht mehr vorstellen, das ist mein Sport“, sagt die gebürtige Bernburgerin.

© Bernd Flörke/

Ambrosius ist das einzige VCO-Talent, das in der Saison 2018/19 auch in der Aufstellung des SSC Palmberg Schwerin stehen wird. „In den letzten Jahren hatten wir des Öfteren mehrere Spielerinnen dafür vorgeschlagen, diesmal ist Lea tatsächlich die einzige Aspirantin, die sowohl Talent als auch Enthusiasmus und Leistungswillen mitbringt“, sagt VCO-Teammanager Bernd Flörke, der diese Entscheidung gemeinsam mit VCO-Trainer Bart-Jan van der Mark unterstützt. Generell ist er mit den Erfolgen der jüngsten Vergangenheit sehr zufrieden: „Unsere Aufgabe ist ja, Kader für die Bundesligen zu entwickeln, nicht nur für die erste, von der natürlich alle träumen, sondern auch für die zweite.“ Gina Köppen (AA) und Luise Klein (Z) beispielsweise haben jüngst beim Zweitligisten Hamburg angeheuert, Sabrina Krause (MB) wird nach Erfurt gehen, wo Michaela Wessely (Z) gut angekommen war, wenn nun leider auch eine Verletzung ihre Laufbahn beendete; Elisa Lohmann (L) gehört zum festen SSC-Ensemble.

© SSC

„Wenn alle diese Talente, die über den VCO ihren Weg gefunden haben, jetzt für den VCO Schwerin spielen würden, würden wir in der zweiten Liga alles in Grund und Boden spielen“, ist Bernd Flörke von der Klasse des SSC-Nachwuchses überzeugt – und für dessen Zukunft sehr optimistisch: „Mit unserem Landestrainer Markus Pabst haben wir jemanden hier am Bundesstützpunkt, der sich sehr engagiert um die Sichtung kümmert. In den nächsten Jahren können wir auch dank ihm aus dem Vollen schöpfen. Allein in unserer U16 trainieren aktuell 40 Talente.“

Text: Kathrin Wittwer

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